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Montag 11.03.2019 17:24:00

Amazon geht rechtlich gegen gekaufte Rezensionen vor


Das geht gar nicht: Amazon geht rechtlich gegen gekaufte Produktbewertungen vor. (© Fotolia/Colibri)
Der Online-Anbieter Amazon kann in Zukunft verlangen, dass gekaufte Produktbewertungen von Drittanbietern gekennzeichnet werden. Das entschied unlängst das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) nach Klage einer Zweigniederlassung von Amazon EU. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig (Az.: 6 W 9/19).
Damit geht Amazon dagegen vor, dass Produktbewertungen gefälscht werden. Gegner in dem Verfahren ist ein Unternehmen, das Tester anwirbt, Produktbewertungen anzufertigen. Gegen einen kleinen Eigenanteil dürfen die Tester die Produkte dann behalten. Dem Portal wurde jetzt untersagt, diese beauftragten Kundenrezensionen zu veröffentlichen, ohne darauf hinzuweisen, dass die Rezensionen entgeltlich beauftragt wurden. Der kommerzielle Zweck der Rezensionen sei für den Durchschnittsverbraucher nicht erkennbar, daher handele es sich um unlauteres Vorgehen der Firma.

Kontakt:
 
Amazon EU S.a.r.L.
Buchhaltung
Moosacher Str. 51
80809 München

Telefon: +49 (0) 6621 956 332

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